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Zwölftklässler gründen ein UnternehmenGroß angelegte Wirtschaftssimulation läuft an Groß-Gerauer Schule über ein ganzes Schuljahr. Erstmals nehmen Schüler des beruflichen Gymnasiums Groß-Gerau an einem Projekt der Wirtschaftsjunioren der IHK Frankfurt teil. Es gilt, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen und ein Jahr lang zu führen. Groß-Gerau · Der Name Q(ick)Org verrät erst mal nicht, worum es geht. Oder doch? ?Wir haben einen Organizer im A 4-Format entwickelt, in dem sich alles, was Schüler und Studenten so brauchen, praktisch und Platz sparend unterbringen lässt "Quick Organisation eben", sagt Sebastian Weis. Die Gründungsurkunde der jungen Firma datiert vom 17. Oktober, davor standen hitzige Diskussionen und nicht enden wollende Debatten. "Wir konnten uns erst gar nicht einigen, was für ein Unternehmen wir überhaupt gründen wollen", erinnert sich Natalie Mougoui. Und selbst als diese Frage geklärt und der Prototyp des Quick Organizers innerhalb von zwei Tagen hergestellt war, lief die neue Firma längst nicht so reibungslos, wie sich die Teilnehmer der groß angelegten Wirtschaftssimulation das vorgestellt hatten. "Wir müssen recycelte Materialien verwenden, dürfen keine Geld- oder Sachspenden annehmen und müssen unser Produkt auch selbst an den Mann bringen", beschreibt Christin Ortler die Schwierigkeiten. Versteigern über e-bay kommt also ebenso wenig in Frage, wie den Stoffüberzug für die Mappen von hilfreichen Müttern nähen zu lassen. Die Zwölftklässler müssen selbst mit anpacken, und haben die Aufgabe arbeitsteilig gelöst. "Wir produzieren im Kreislauf, jeder ist auf jeden angewiesen?, sagt Carolin Gerner. Einen handwerklich besonders kniffligen Teil der Arbeit, das Herstellen kleiner Stofftaschen, die mittels Klettverschluss in die Mappen geheftet werden können, erledigt die Behindertenwerkstatt der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen in Mainz. |