Schulsozialarbeit: Beruflichen Schulen Groß-Gerau
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Michaela Eißler

Ziel: Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit
Schulsozialarbeit: Michaela Eißler hat Tätigkeit bei Beruflichen Schulen aufgenommen.


"Ich freue mich sehr, dass an den Beruflichen Schulen Groß-Gerau nun auch Sozialarbeit geleistet wird", betonte Schulleiter Reinhold Schneider am Dienstag in einem Pressegespräch. Obwohl die meisten der rund 2700 Schüler problemlos durch den schulischen Alltag kämen, benötigten einige, die Leistungsdefizite aufweisen oder deren berufliche Integration gefährdet ist, intensive Unterstützung.


Daher ist Michaela Eißler (50) Herrn Schneider sehr willkommen, die seit Anfang November als Schulsozialarbeiterin an den Beruflichen Schulen tätig ist und sich vor allem mit Schülern im Berufsvorbereitungsjahr und im Berufsgrundbildungsjahr befasst.


Michaela Eißler stammt aus Nordrhein-Westfalen und arbeitete als Pädagogin im Lehramt der Sekundarstufe II bevor sie im Ausland wirkte. Nach ihrer Rückkehr absolvierte sie ein Studium der Erwachsenenpädagogik. Seit vier Jahren ist die Schulsozialarbeiterin für die gemeinnützige Gesellschaft Ausbildungsverbund Metall tätig, die ihr Arbeitgeber bleibt.


Die Schüler nähmen die gebotene Unterstützung dankbar an, schilderte Eißler ihre ersten Erfahrungen, ehe sie auf den wichtigen Aspekt einer gut funktionierenden Vernetzung von Schule, Beratungsstellen, Jugendamt, Agentur für Arbeit und vielen anderen Institutionen hinwies.


Ziel der Schulsozialarbeit an den Beruflichen Schulen sei es, so Schuldezernent Thomas Will, zur Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit beizutragen und Wege der Berufsplanung aufzuzeigen. Obwohl der AVM Träger der Schulsozialarbeit sei, bleibe die Aufsicht bei der Kreisverwaltung. Der Kreisausschuss habe für die Personal- und Sachkosten der Sozialarbeit an beiden Beruflichen Schulen des Kreises 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt.


Groß-Gerauer Echo
nel 29.11.2006