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Hilfe für Ausbildung und Beschäftigung Mit der Umsetzung der Ausbaustufe II wurden zu Beginn des Schuljahres 2006/07 entsprechende Angebote mit je einer Vollzeitstelle auch an der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim und an den Beruflichen Schulen Groß-Gerau eingerichtet. Wie Thomas Will berichtet, liegt der Aufgabenschwerpunkt der Schulsozialarbeit an den Berufsschulen im Bereich der Berufswegeplanung. Dabei werden vorrangig Schüler angesprochen, die an Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung oder am Berufsgrundbildungsjahr teilnehmen. „Gerade diesen Jugendlichen wollen wir helfen, den Übergang in eine Ausbildung, eine Berufstätigkeit oder eine qualifizierende Maßnahme möglichst reibungslos zu gestalten“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete. Dabei werde besonders auf die enge Kooperation mit bereits bestehenden Angeboten, etwa den beiden Beratungsstellen „Ausbildung und Arbeit“, geachtet. Nach einem „Startworkshop“ und einer schulinternen Hospitationsphase standen an den beiden Schulen zunächst das Bewerbungstraining und die Einzelfallhilfe im Mittelpunkt. So wurden grundlegende Bewerbungstechniken geübt und Betriebserkundungen angeboten. Weiter wirkten die beiden Sozialarbeiterinnen, Michaela Eißler in Groß-Gerau und Ulrike Maurischat in Rüsselsheim, bei bereits laufenden Projekten an den Schulen mit, unterstützten die Praktikabegleitung, machten Hausbesuche und führten Elterngespräche. Positive Rückmeldungen gab es dafür nicht nur von der eigentlichen Zielgruppe, sondern auch von beiden Schulleitungen, die von einer „guten Unterstützung für die Schulen“ sprachen, informiert die Kreisverwaltung weiter: An der Heisenbergschule, so deren Leiter Peter Querbach, habe die Schulsozialarbeit in kürzester Zeit uneingeschränkte Anerkennung im Kollegium erfahren. Für Reinhold Schneider ist noch ein Aspekt wichtig: Die Schulsozialarbeit, lobte der Leiter der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, leiste einen wichtigen Beitrag, um möglichst viele Jugendliche in Richtung Ausbildung und Beschäftigung zu unterstützen. |