Fachrichtungen

  • Technik
    • Technische Informatik
    • Umwelt
  • Wirtschaft

Zielsetzung

Ausgehend vom Mittleren Abschluss führt das Berufliche Gymnasium in drei Jahren zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Im Unterricht wird eine fachlich fundierte allgemeine und wissenschaftspropädeutische Bildung vermittelt. Im Mittelpunkt steht die Studier- und Berufsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Abschluss und Berechtigungen

Die allgemeine Hochschulreife ermöglicht den Zugang zu

  • allen Studiengängen an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen,
  • qualifizierten Funktionen in Technik, Wirtschaft und Verwaltung.

Aufnahmevoraussetzungen

In das Berufliche Gymnasium wird aufgenommen, wer die Versetzung in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe erhalten oder einen mittleren Abschluss in Form des qualifizierenden Realschulabschluss erworben hat.

In das Berufliche Gymnasium kann mit Mittlerem Abschluss aufgenommen werden, wer von der abgebenden Schule, in der alle Fächer auf den Mittleren Abschluss ausgerichtet waren, als geeignet für den Übergang beurteilt wurde. Die Voraussetzungen sind gegeben, wenn:

  • die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Unterrichtsteilnahme erwarten lassen und
  • die Schülerin oder der Schüler den Mittleren Abschluss mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend (3,0) in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft sowie in den übrigen Fächern gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (3,0) erreicht hat (Fächer mit Leistungsdifferenzierung entsprechend).

Die o.g. Voraussetzungen müssen auch noch am Ende des Schuljahres erfüllt sein.

Auswahlverfahren

Ein Überprüfungsverfahren findet i.d.R. statt, wenn der Schulbesuch länger als ein Jahr unterbrochen wurde oder der Übergang aus einer nicht staatlich anerkannten Ersatzschule oder aus einer ausländischen Schule angestrebt wird.

Unterrichtsangebot

Rahmenstundentafel/Kursanzahl   
(nach Aufgabenfeldern)   
 Wochenstunden
in der
 Mindestanzahl der
zu belegenden
Kurse in der
 Einführungsphase Qualifikationsphase
Sprachlich-literarisch-künstlerisch   
Deutsch4 4 (5)
Fremdsprachen4 4
weitere Fremdsprache (1)
z.B. Französisch
(4) (4)
Gesellschaftswissenschaftlich   
Politk und Wirtschaft2 2
Geschichte2 4
Religionslehre2 4
Umweltökonomie (7)24
Wirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftslehre (2)5 4+1 (6)
Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch   
Mathematik4 4
Physik2 4 (8)
Chemie2 4 (8)
Biologie2 (3)4 (8)
Technikwissenschaft (4)4 4+1 (6)
Technologie (4)4 4
Technische Kommunikation (4)2 --
Umwelttechnik (7)54+1
Technologie (7)3--
Rechnungswesen (2)2 2
Datenverarbeitung (2)3 2
    
Sport2 4

1) weitere verbindliche Fremdsprache
- Klasse 7 (6) bis 10 (9) belegt: keine Unterrichtsverpflichtung mehr
- Klasse 9 (8) und 10 (9) belegt: nur noch Unterricht in der Einführungsphase
- kein Unterricht bisher: Unterrichtsverpflichtung bis zum Abitur
2) nur in Fachrichtung Wirtschaft
3) wenn Biologie als einzige Naturwissenschaft in der Qualifikationsphase fortgesetzt werden soll
4) nur in Fachrichtung Technik
5) je zwei sprachliche und literarische Kurse
6) ergänzende Grundkurse
7) nur in Fachrichtung Umwelt
8) eine der drei Naturwissenschaften Chemie, Physik, Biologie

Ausbildungsorganisation

  • Einführungsphase
    Der Unterricht der einjährigen Einführungsphase erfolgt grundsätzlich im Klassenverband. In der gewählten Fachrichtung werden 10 Wochenstunden im fachrichtungsbezogenen Unterricht (z.B. Technikwissenschaft, Technologie, Technisches Zeichnen) erteilt. Für die allgemein bildenden Fächer kommen i.d.R. weitere 24 Wochenstunden hinzu.
  • Qualifikationsphase
    In der zweijährigen Qualifikationsphase werden die Schülerinnen und Schüler in Grund- und in Leistungskursen unterrichtet. Grundkurse sind 2- oder 3-stündig und vermitteln grundlegende Kenntnisse und Einsichten in fachliche Zusammenhänge. Leistungskurse sind 5- oder 6-stündig und führen zu erweiterten Kenntnissen und zu einem vertieften Verständnis von Sachverhalten und übergreifenden Zusammenhängen.

Prüfungen

Die Ausbildung endet mit der Abiturprüfung. In drei Fächern findet eine schriftliche, im vierten Fach eine mündliche Prüfung und im fünften Fach eine Präsentation oder eine mündliche Prüfung oder eine besondere Lernleistung statt. Die beiden gewählten Leistungsfächer sind schriftliche Prüfungsfächer; eines dieser Fächer ist das Leistungsfach der gewählten beruflichen Fachrichtung.

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 1. März. Ausnahmen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen in begründeten Einzelfällen möglich.

Anmeldeformulare liegen in den abgebenden Schulen, im Sekretariat unserer Schule zur Mitnahme bereit oder stehen zum Herunterladen auf unserer Homepage.

Downloads


Sollten Sie zusätzliche Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat. Wir sind gerne bereit Sie dort weitergehend zu informieren und zu beraten.

Informationsfilme zum Beruflichen Gymnasium

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