Besuch im Konzentrationslager Osthofen

Erinnern und Gedenken in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Die Schüler beim Außenrundgang über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers.

Die Schüler in der Halle des ehemaligen Konzentrationslagers. Diese wurde früher als Schlafstätte genutzt.

Eine Übersicht über das ehemalige Konzentrationslager in Osthofen während seiner Nutzung 1933/34.

Die Schüler informieren sich selbstständig in der Ausstellung "Verfolgung und Widerstand in Rheinland-Pfalz".

Im Rahmen des Politikunterrichtes sind am 02. März 2018 zwei Klassen der Berufsfachschule zur Gedenkstätte KZ Osthofen gefahren. Dort wurden die Klassen von den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen und in Kleingruppen aufgeteilt.

Es gab eine offene Fragerunde, in der die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit hatten Fragen zum Thema Nationalsozialismus und Konzentrationslager zu stellen. Danach folgte ein gemeinsamer Außenrundgang über das Gelände des ehemaligen Lagers.

Beim anschließenden Besuch der Dauerausstellung "Verfolgung und Widerstand in Rheinland-Pfalz 1933-1945" konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig umschauen und informieren. Der Tag endete in einer Abschlussrunde.

Besonders gut gefallen hat den Klassen, dass die Fragerunde offen gestaltet war und dementsprechend individuelle Schwerpunkte gesetzt wurden. Auch der Rundgang hat bei den Schülerinnen und Schülern intensiven Eindruck hinterlassen, da sie hierdurch wirklich nachfühlen konnten, wie das Leben in einem Konzentrationslager war.

Viele der Schülerinnen und Schüler kennen zwar die bekannten Konzentrationslager wie Auschwitz oder Dachau, dass aber gerade zu Beginn der NS-Zeit von 1933 – 1934 ein Konzentrationslager in der Nähe von Groß-Gerau existierte, war vielen nicht bewusst. Auf den Gedenktafeln ließen sich auch Namen aus Orten im Umkreis von Groß-Gerau finden. Umso eindringlicher waren die Schilderungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die schrecklichen Ereignisse an diesem Ort. Die Schülerinnen und Schüler waren von den geschilderten Demütigungen und Misshandlungen erschüttert. Somit war der Besuch ein intensives Erlebnis für beide Klassen.

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