Die FOS lernt Skifahren

Bericht von der Ski-Freizeit der 12er FOS

Ein Haufen gute Laune

Wie in den letzten Jahren schlossen sich auch in diesem Jahr mehrere Klassen des Abschlussjahrgangs der FOS zusammen, um gemeinsam Wintersport zu erleben.

Am 26.02.18 starteten vier gut gelaunte Klassen in zwei Reisebussen in Richtung Axams, einem kleinen Skigebiet im Innsbrucker Land. Nach acht Stunden Fahrt erreichten sie das direkt im Skigebiet gelegene Hotel Olympia.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Zimmereinteilung - so waren die Zimmer für erwachsene Schülerinnen und Schüler deutlich zu klein - fanden sich die Schüler schließlich bei der Skiausleihe ein und erhielten ihre Sportgeräte für die kommenden Tage.

Am nächsten Morgen um neun Uhr sammelten sich die Schülerinnen und Schüler, um bei eisigen -25 Grad die ersten Geh- und Gleitversuche auf den Skiern zu unternehmen. Während sich die Anfänger zunächst damit begnügen mussten, die Grundlagen des Skifahrens und im sehr leichten Gefälle zu erlernen, wurden die Fortgeschrittenen in zwei Leistungsniveaus unterteilt und konnten nach einer kurzen Erwärmung gemeinsam mit ihren Skilehrern das Skigebiet erkunden und erste Übungen fahren.

Bei den Anfängern waren zumindest teilweise schnelle Fortschritte zu beobachten, entsprechend konnten einige der Einsteigergruppen schon am ersten Skitag den Ankerlift nutzen, um erste Kurven zu fahren, ohne den Berg wieder hochlaufen zu müssen. Die Fortgeschrittenen sammelten währenddessen neue Bewegungserfahrungen im Einsteiger Fun Park des Skigebietes.

Am Ende konnten alle gemeinsam den Skitag in der hoteleigenen Disko ausklingen lassen und auf das mitgereiste Geburtstagskind anstoßen.

Um den Anfängern möglichst gute Lernbedingungen anbieten zu können, wurden die Gruppen an den folgenden Tagen in Abhängigkeit vom Leistungsniveau neu zusammengesetzt. Einerseits lernten sich dadurch die Schüler verschiedener Klassen kennen, andererseits erzielten die Einsteiger so rasante Verbesserungen, dass es bereits am zweiten Tag der ersten Gruppe möglich war, mit der Zahnradbahn auf den Gipfel und über die Talabfahrt ins Tal zu fahren. Die Fortgeschrittenen - das Ziel vor Augen die schwarze Skiroute Black Diamond zu meistern - übten sich in der Zwischenzeit in Kurzschwüngen und erprobten das Fahren in der Buckelpiste.

Nachmittags vermischten sich die Gruppen, sodass zumindest einige Anfänge zusätzliche Unterstützung von fortgeschrittenen Skifahrern erhielten.

Das Wetter wurde von Tag zu Tag wärmer - am dritten Tag konnten sich die Skifahrer immerhin schon über -10 Grad freuen - und auch das Skifahren klappte von Tag zu Tag besser. Am dritten Tag konnten mit einer Ausnahme alle Anfängergruppen die blaue Talabfahrt meistern, einige schafften es sogar, sich in eine der Fortgeschrittenengruppen zu integrieren. Viele der einstigen Skieinsteiger fuhren nun kontrollierte parallele Kurven und auch jene, die weniger schnelle Fortschritte erzielten, übten eisern weiter.

Die Fortgeschrittenen arbeiteten unterdessen an ihrem Carvingschwung und zumindest einige mutige Schüler wagten das Experiment der schwarzen Skiroute. Wie schon am Vortag fanden sich einige fortgeschrittene Fahrer, die die Anfänger bei ihrem Lernprozess begleiteten und unterstützten.

Am letzten Tag öffneten die Skilehrer die Skigruppen vollständig, sodass alle Schüler die Möglichkeit hatten, mit ihren Freunden zu fahren. Auch unterschiedliche Interessen wurden hier bedient - während einige Tricks auf der Piste und im Fun Park erlernen wollten, genossen andere das gemütliche Fahren mit den ehemaligen Anfängern. Der letzte Skitag endete schließlich mit einem gemeinsamen Mittagessen im Bergrestaurant und der sich daran anschließenden letzten gemeinsamen Abfahrt.

Um 16 Uhr trat die Gruppe schließlich, nachdem auch die vor Ort vergessenen Lehrkräfte wieder eingesammelt wurden, die Heimreise an. Ohne Stau erreichten beide Busse gegen 23:30 den Ausgangspunkt der Reise.

Insgesamt blicken wir auf vier kalte, aber verletzungsfreie und erfolgreiche Skitage zurück, die den Schülern hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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