Fünfte Berlinfahrt der BzB Klassen der BSGG

Wir besuchten zum fünften Mal die große Stadt und krönten damit ein arbeitsreiches Schuljahr – ein kleines Jubiläum.

Fanmeile in Berlin

Holocaust Mahnmal

Für fast alle der 25 Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal, dass sie Berlin live erlebten. Die Jugendlichen aus zwei Klassen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und einer PuSch-Klasse (Praxis und Schule) brachen unter der Leitung von Frau Schober in der letzten Schulwoche mit dem Zug auf, um nach langer Fahrt umgehend in das abwechslungsreiche Programm zu starten.

Gleich nach dem Einchecken in unserem zentral gelegenen Hostel ging es auf die Fanmeile zum Public Viewing. Was wir sonst nur aus dem Fernseher kennen - jetzt konnten wir bei einem solchen Fußballfest dabei sein. 

Im Verlauf der nächsten Tage lernten wir die Stadt bei einem geführten Rundgang durch den Bezirk Mitte kennen und bestaunten seine berühmten Gebäude – meist live aber auch mal als Ausstellungsstücke aus Schokolade.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, in der historischen Mitte Berlins erinnert an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet worden sind.

Die Geschichte der Stadt wurde den Jugendlichen auf ungewöhnliche und nervenreizende Art im Dungeon nahegebracht – echt gruselig!

Eine Premiere war der Besuch im Bundestag, der auch schon bei den vergangenen Fahrten zum Programm gehörte. In diesem Jahr begrüßte uns aber zum ersten Mal unser Bundestagsabgeordneter Jörg Cezanne von den Linken persönlich und stand uns trotz seines vollen Terminkalenders für unsere Fragen zur Verfügung. Herr Cezanne beantwortete kompetent und freundlich die verschiedensten Fragen der Jugendlichen zu seiner beruflichen Karriere, zu seinem Privatleben sowie zur Tagespolitik.

Außerdem durften wir die Glaskuppel dieses beeindruckenden Baus begehen und genossen den Blick über die Stadt.

Natürlich fehlte auch die nötige freie Zeit für einen Besuch in Kreuzberg, am Brandenburger Tor oder zum Shoppen in der Friedrichstraße nicht. Es entstanden neben den Bildern mit den Promis aus Wachs bei Madame Tussauds eine Unzahl an Fotos. Müde und voller Eindrücke trat die Gruppe am fünften Tag die Heimreise an – einige voll Wehmut, denn am folgenden Tag endet mit der Zeugnisausgabe für viele die Schulzeit.

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