Die besten Azubis im ganzen Land - 2010

Stefanie Klimmer aus Nauheim (Industriekauffrau, Adam Opel GmbH) und Alexander Geier aus Rüsselsheim (Bankkaufmann, Volksbank Rüsselsheim) absolvierten im Rahmen des dualen Systems ihre Ausbildung an den Beruflichen Schulen Groß-Gerau und wurden für ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse von der IHK ausgezeichnet.

Unter den besten Auszubildenden in Hessen sind mit Stefanie Klimmer aus Nauheim (Industriekauffrau, Adam Opel GmbH), Alexander Geier aus Rüsselsheim (Bankkaufmann, Volksbank Rüsselsheim) und Michael Haas aus Bischofsheim (Büropraktiker, DGB-Kulturbund) auch drei Absolventen aus der Region. Sie wurden am Freitag, zusammen mit anderen besonders erfolgreichen Absolventen aus der Region Darmstadt-Rhein-Main-Neckar, von IHK-Präsident Hans-Peter Bach ausgezeichnet.

In der Darmstädter Orangerie wurden mehr als 40 Prüfungsbeste sowie erfolgreiche Ausbildungsunternehmen vor weit mehr als 200 Gästen - darunter Eltern, Lehrer und Vertreter der ausbildenden Unternehmen - ausgezeichnet. Genau 3959 Auszubildende hatten sich der IHK-Abschlussprüfung im Winter 2009/10 und im Sommer 2010 gestellt. Rund 88 Prozent haben diese bestanden. »Dieses positive Ergebnis ist maßgeblich auf die Fähigkeiten und die Leistungsbereitschaft der Auszubildenden zurückzuführen«, so IHK-Präsident Bach.

Er verwies auf die guten Zukunftsperspektiven der jungen Fachkräfte in der Region, »Top ausgebildete Leute werden in den nächsten Jahren von unseren Betrieben aus Industrie, Dienstleistung und IT heiß umworben werden. Spätestens 2012 macht sich der demografische Wandel deutlich bemerkbar. Sie haben also sehr gute Karrierechancen.« Der Präsident der Industrie- und Handelskammer dankte auch den Betrieben für ihr Ausbildungsengagement und den Prüfern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Groß-Gerauer Echo, 5.Oktober 2010

Traumnoten für Opel-Azubis - 2010

Die Opel-Berufsausbildung sorgt für Top-Nachwuchs. Acht der insgesamt 152 Opel-Azubis, die 2010 bei der Abschlussprüfung erfolgreich waren, sind Spitze, jubelt die Pressestelle des Autobauers. Als die Jahrgangsbesten ihres jeweiligen Berufes wurden von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt acht Opel-Azubis ausgezeichnet - in Ausbildungsberufen von der Modellbaumechanikerin bis zum Industriekaufmann. Zu den weiteren herausragenden Ergebnissen der Opel-Absolventen zählen sechs Traumnoten 1/1 (Kenntnisse/Fertigkeiten) und 20 Noten 1/2 oder 2/1. 57 Azubis erreichten den Notendurchschnitt 2. Was die jungen Leute aber am meisten freuen dürfte: Alle 152 erfolgreichen Opel-Prüflinge werden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, teilt die Pressestelle mit.

»Die Anforderungen in den Ausbildungsberufen wachsen stetig und fordern ein hohes Maß an Flexibilität. Die Leistungsbereitschaft dieser jungen Menschen ist daher besonders anzuerkennen«, betont Hans-Dieter Weiland, Leiter der Opel-Berufsausbildung.

Weiland ergänzt: »Es zählen aber nicht nur Top-Ergebnisse in der Berufsausbildung. Für uns spielt die soziale Verantwortung eine ebenso wichtige Rolle.« Deshalb bekamen im Oktober 2009 zehn junge Menschen, die aufgrund von Lernschwächen im ersten Anlauf zur Berufsausbildung keine Chance hatten, die Möglichkeit, über eine Einstiegsqualifizierung die Ausbildungsreife zu erreichen. Neun nutzten die Chance und begannen vor einem Monat ihre Ausbildung zum Industrie-, Werkzeug- oder Fertigungsmechaniker.

Opel sei einer der größten Ausbildungsbetriebe Deutschlands. Derzeit bildet der Automobilhersteller rund 1000 junge Menschen an den Standorten Kaiserslautern, Bochum, Eisenach und Rüsselsheim aus. 15 Ausbildungsberufe decken vielfältige Beschäftigungsbereiche von der Verwaltung über Metall-, Elektro- und Automobiltechnik bis hin zu Modellbau und Elektromobilität ab. Darüber hinaus ermöglicht Opel Duale Studiengänge, eine Kombination von Ausbildung und gleichzeitigem Studium.

Die Jahrgangsbesten
Folgende Opel-Azubis beendeten ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste im Bereich der IHK Darmstadt: Hanna-Naemi Bente, Modellbaumechanikerin im Karosseriemodellbau, Patrick Abé, Mechatroniker, Simon Rehm, Mechatroniker, Heiko Petzold, Kraftfahrzeugmechatroniker, René Barthel, Elektroniker für Betriebstechnik, Dennis Heilmann, Elektroniker für Betriebstechnik, Stefanie Klimmer, Industriekauffrau und Simon Schadeck, Industriekaufmann.

Rüsselsheimer Echo, 8. Oktober 2010

Eine Praktikantin berichtet - 2010

Hallo Freunde der BSGG oder diejenigen die es werden wollen, gerne erzähle ich euch als ehemalige Schülerin dieser Schule, was mich zehn Jahre später wieder an diese Schule verschlagen hat.

Ich habe 1997 meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen und diese dank meiner Lehrer 2000 erfolgreich beendet.

Schon damals war ich sehr von meinem Klassenlehrer beeindruckt, der uns erzählte, dass er nach seiner Ausbildungszeit und Arbeitszeit auf das Geld verzichtete, um nochmal ein Studium zu absolvieren, um hier an dieser Schule zu unterrichten.

Wir haben ihn damals alle über diesen Beruf ausgefragt und wie er diesen und die Schule insbesondere findet und diese positive Stimmung ist mir und auch anderen im Gedächtnis geblieben.

Nach einigen Jahren in der Wirtschaft und meinem Studium zur Diplom-Betriebswirtin, habe ich mich wieder an meine Berufsschulzeit und meinen Klassenlehrer erinnert und mich über den Beruf informiert. Tja und hier bin ich nun wieder, zehn Jahre später als Praktikantin.

An meinem ersten Praktikumstag saß ich im Unterricht meines ehemaligen Klassenlehrers und zu meinem Erstaunen erkannte er mich auch noch.

Was mich abermals erstaunte waren die Unterrichtsthemen, die mir immer noch sehr gut in Erinnerung waren, wie z. B. Buchführung und Rechnungswesen. Ich konnte ohne Wiederholung und trotz der Zeit, die verstrichen war, die Buchungssätze erstellen. Das zeigt mir, wie gut der Unterricht meiner damaligen Lehrer war.

Auch im Klausurprogramm für Tastenschreiben habe ich mich nochmals probiert, ich kann mich noch erinnern, wie wir einen Sport aus dem fehlerfreien Tippen gemacht haben und ich bin sehr froh, dass ich es damals gelernt habe und nicht wie viele andere im Studium oder der Arbeit, mit zwei oder vier Fingern tippen muss.

Ich bin froh, diesen Beruf an dieser Schule gelernt zu haben. Meine Lehrer waren stets motiviert und an uns Schülern interessiert, nicht zuletzt habe ich mich deswegen zu dem Praktikum an dieser Schule entschlossen und möchte auch hier Berufsschullehrer werden. Der Blick hinter die Kulissen hat mich ebenso bestätigt, dass diese Schule die richtige Wahl auch als Arbeitgeber ist, hier steht das Miteinander und das Interesse der Schüler im Vordergrund und das gefällt mir, denn so muss es sein!

Sweta Kleber, September 2010

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