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Schreiben wie vor Jahrtausenden

In der gestrigen China-AG gab die Referentin Yi Chen eine Einführung in die Kunst der chin. Kalligrafie.

Strich für Strich in vorgegebener Abfolge: ...

von links nach rechts und von oben nach unten, ...

... waagerechte Striche vor senkrechen, ...

... von außen nach innen, ...

... der Schlussstrich schließt die Form.

Fú, das Wort für »Glück«

Traditionell zeichnet man die abstrakten Symbole, die sich schon vor rund 4.000 aus damals noch gegenständlichen Darstellungen entwickelt haben, mit einem langstieligen Pinsel. Eine korrekte Handhaltung und insbesondere die Reihenfolge und Richtung der zu setzenden Striche sind dabei entscheidend für das Gelingen und ein ästhetisches Ergebnis.

Nach einer Demonstration durch die geübte Hand Frau Chens durften die AG-Teilnehmer sich auch einmal daran probieren – und es erwies sie als deutlich kniffliger als die einst in der Grundschulzeit erlernte Beherrschung des ABC, bereitete aber nicht weniger Freude!

Chinesische Schriftzeichen symbolisieren, anders als in westlichen Sprachen, pro Zeichen ein ganzes Wort, wobei Zeichenkombinationen sich zu neuen Begriffen verbinden können (ähnlich wie das Deutsche auch zusammengesetzte Wörter kennt, z.B.: Hand + Rücken = Handrücken).

Herantasten konnte man sich zunächst an recht einfach Zeichen, welche aus wenigen Pinselstrichen aufgebaut sind, wie etwa Rén  für »Mensch« oder   für »groß«. 

Mutige konnten sich dann auch an komplexeren Begriffen versuchen, wie etwa ,  das Wort für »Glück«.


Die China-AG trifft sich jeden Dienstag ab 14.40 Uhr im Lernzentrum der BSGG
(1. Stock im Übergang zwischen A- und B-Gebäude).

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