Erster Schulentscheid »Jugend debattiert« an den BSGG

Seit einem Jahr trifft sich jeden Mittwoch nach der achten Stunde die Debattier-AG und diskutiert über aktuelle Themen, politische Belange oder führt sogenannte »Spaßdebatten«.

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung (v.l.n.r. Andreas Haupt, Saskia Höpfner, Daniel Janssen, Max Lukas Stolz, Max Fabian Schmidt, Torben Viktor Linder, Anja Lösing, Kira Weitzmann, Marlene Glaßer, Paula Drescher, Felix Pohler, Martin Türck, Nicole Hangen)

Entspannung nach einer aufregenden Debatte (v.l.n.r. Kira Weitzmann, Anja Lösing, Marlene Glaßer, Paula Drescher)

Doch diese Trainingseinheiten sollen nicht nur dem Spaß dienen. Am 8. Februar 2019 fand der diesjährige Schulentscheid zur Qualifizierung für den Regionalwettbewerb von »Jugend debattiert« statt. Unter der Leitung von Herrn Haupt und Frau Hangen fanden sich zwei Debatten mit je vier Schüler/innen zusammen. Die erste Debatte beschäftigte sich mit dem Thema »Sollen hessische Schüler/innen während der Schulzeit in der Schule dauerhaft freies WLAN erhalten?«, während sich die andere damit auseinandersetzte, ob in der Schule regelmäßige Drogenkontrollen stattfinden sollen.

Normalerweise stößt man bei Jugendlichen bei dem Thema Debatten auf Ablehnung; aber an diesem Tag war der Konferenzraum gut besucht und jeder wollte den Debattierenden zuhören, und das zu Recht!  

Die beiden Diskussionen hätten nicht unterschiedlicher sein können, sowohl in ihrer Thematik als auch in der Ausführung. Nachdem alle Formalien geklärt waren, ging es auch schon los.

Während die erste Vorstellung des Tages mit präzisen und sachlichen Argumenten überzeugte, lieferte sich die zweite Debatte ein eher ausdrucksstarkes Gefecht. Eines war jedoch klar, niemand mochte in diesem Moment an der Stelle der Bewertenden sein. Beide Gruppen besaßen geübte Redner, die einen in ihren Bann zogen. 

Am Ende des Tages musste aber dennoch eine Entscheidung getroffen werden. Die ersten drei Plätze wurden gekrönt, wovon die die beiden Besten zum nächsten Wettkampf zugelassen werden.

Es gibt wohl keinen besseren Weg, sich über ein Thema auszutauschen, als über eine Debatte. Auf diese Weise übt man seine Überzeugungskraft und Redegeschicklichkeit, während man gleichzeitig neue Argumente und Informationen durch sein Gegenüber erfährt.

So haben wir an diesem Tag viel darüber gehört, welche Vor- und Nachteile ein schulinternes WLAN mit sich bringt oder, im Falle der anderen Debatte, was für und gegen regelmäßige Drogenkontrollen spricht. Die stärksten Argumente der ersten Debatte waren hierbei die der Zeitersparnis, Flexibilität und Allgegenwärtigkeit des Internets. Dagegen sprachen jedoch die mangelnde Kommunikation, das steigende Cybermobbing oder auch die fehlende Bandbreite zur Durchsetzung eines funktionierenden, flächendeckenden WLAN-Netzes. 

Bei der anderen Debatte war das wichtigste Argument der Schutz von Jugendlichen durch den Rückgang des Drogenkonsums; diesem standen jedoch die hohen Kosten für Personal und Organisation entgegen.

Auch unser Schuldirektor Herr Gonnermann war an diesem Tag anwesend und hat den Schüler/innen gespannt zugehört. Am Ende der Debatte erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Lob von ihm erteilt und den anwesenden Lernenden wurde ans Herz gelegt, der AG beizutreten. Diese sei besonders förderungswürdig, da wichtige kommunikative und soziale Kompetenzen gestärkt würden, eine positive Kommunikationskultur an der Schule entwickelt würde und sie ein idealer Weg zur Kommunikation unter Gleichaltrigen sei.

Nun war es endlich Zeit für das heißersehnte Ergebnis. Von den Jurorinnen und Juroren gab es großes Lob und an der einen oder anderen Stelle Verbesserungsvorschläge. 

Auf den ersten Platz hat es Marlene Glaser aus der 12 BGU geschafft. Ihr Mitstreiter auf dem  zweiten Platz ist Max Schmidt aus der 13BGW, gefolgt von Kira Weitzmann aus der 12BGU auf dem dritten Platz. 

Also, herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Marlene und Max wünschen wir viel Erfolg beim Regionalentscheid am 21. Februar in Darmstadt.